Home » Printmedien » Wie ein Buch entsteht

Lange bevor die Menschheit ein Buch– wie wir es heute kennen – erstellen konnte, gab es eine Form der Informationsverbreitung durch vervielfältigte Medien. Im alten China etwa bediente man sich der Abreibungen von Steinschriften. In Ägypten waren es wiederum die Papyrusrollen, die von den alten Ägyptern zweiseitig beschrieben wurden. Auf den Holztafeldruck folgte schließlich im 15. Jahrhundert Gutenbergs neue Buchdruck Variante – mittels beweglicher Einzelbuchstaben aus Blei.

Die Buchdruck Erfindung Gutenbergs verbeitete sich relativ schnell. Es wurden Verbesserungen vorgenommen, die Gutenbergs Technik fortlaufend optimierten. Für die Menschen wurde es bedeutend einfacher ein Buch drucken zu lassen. Dieser Umstand veränderte die Informationsweitergabe zwischen den Menschen auf einschneidende Art und Weise. Nicht selten wird die Buchdruck Erfindung als Einstieg in eine neue Medien Ära gesehen.

Das moderne Buch

Der moderne Buchdruck hat sich seit der Entwicklung Gutenbergs stark verändert. Wer ein Buch binden möchte, der verbindet lose Papiere zu einem Gesamtgebilde. Es lässt sich beispielsweise mirttels der Hardcover Bindung oder der Paperback Variante ein Buch erstellen. In gängigen Definitionen spricht man von einem Minimum von 49 Seiten, die ein Buch erreichen muss. Außerdem handelt es sich bei einem Buch, um ein nicht periodisches Werk. Damit grenzt sich das Buch von den Zeitschriften und Zeitungen ab.

Print on demand

Das Print on demand Verfahren ist eine sehr aktuelle Buchdruck Variante. Dabei wird eine elektronische Vorlage verwendet. Der Vorteil dieser Technik liegt darin, dass jeder, der interessante oder unterhaltsame Inhalte vermitteln möchte, als Autor tätig werden und sein Werk anschließend als Buch drucken lassen kann.
Erst wenn eine Bestellung für das jeweilige Buch eingeht, fndet der Buchdruck statt. Auf dem klassischen Verlagsweg wird erst gerechnet, ob es sich lohnt, ein Buch erstellen zu lassen. Bei Print on demand Verfahren kann in sehr kleinen Stückzahlen gearbeitet werden. Umfangreiche Kalkulationen zum wirtschaftlichen Erfolg eines Buches gehören nicht mehr zu den zwingenden Kriterien bei der Entscheidung, ob man ein Buch veröffentlichen sollte oder nicht. Wer Autor werden möchte, dem wird die Publikation seines Werkes erleichtert.

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