Waffensicherungssysteme

Da auch in Deutschland, wo eines der schärften Waffengesetze der Welt herrscht, nach wie vor Waffenmissbrauch vorkommt, ist es sinnvoll, für noch mehr Schutz zu sorgen und seine Waffe über das gesetzlich geforderte Maß hinaus zu sichern.

Um dies zu ermöglichen, hat die Firma Armatix mechatronische Sperrelemente konzipiert, die in den Lauf einer Waffe (sei es ein Gewehr oder ein Revolver) eingeführt werden und so das Abfeuern verhindern. Diese Sperrelemente können erst nach der Eingabe einer PIN oder nach einem erfolgreichen Fingerabdruckscan entfernt werden. Das bedeutet, dass die Feuerwaffen nur von den dazu autorisierten Personen entsichert und verwendet werden können. Diese Sicherungen können fest an einem Ort installiert werden (Armatix Baselock Module) oder auch an nichts anderem als der Waffe befestigt sein (Armatix Quicklock Module). Das hat den Vorteil, dass Waffen auch während des Transports vor Übergriffen und Missbrauch sicher sind und dass sie gemeinsam mit Munition gelagert werden können, ohne dass Gefahr besteht.

Auch während des Einsatzes gut gesichert

Die neueste Erfindung sind nun Waffen, die nur einsatzbereit sind, wenn sie per Funk mit einem Sender verbunden sind. Dieser Sender befindet sich an einer PIN-gesicherten Funk-Armbanduhr. Sobald der Kontakt zu dieser elektronischen Steuerung verloren geht (wenn die Waffe dem Träger zum Beispiel aus der Hand geschlagen wird), wird die Feuerwaffe automatisch gesperrt.
Dieses System, mit dem die Waffe auch während des Einsatzes gesichert werden kann, sobald sie in falsche Hände gerät, heißt Smart System. Armatix verhandelt bereits mit führenden Waffenherstellern, um möglichst viele verschiedene Modelle mit Smart System auszustatten. Wie die Technologie in bereits existente Waffen eingebaut werden kann, muss im Einzelfall geprüft werden.
All diese Systeme können zu mehr Sicherheit im Umgang mit Feuerwaffen beitragen, sodass sich einige Waffenbesitzer bereits für die Armatix-Technologie entschieden haben.